Was auf Merz zukommen kann

Achim Müller

Für die CDU sieht es bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern überhaupt nicht gut aus. Während sie in Sachsen-Anhalt mit rund 20% noch an zweiter Stelle bei den Umfragen lt. Infratest dimap liegt, dümpelt sie in Mecklenburg-Vorpommern bei 10%, also erst an vierter Stelle herum.

Aber, und das ist ein Kernproblem der CDU, wie reagiert sie, wenn die AfD nicht die absolute Mehrheit schafft. Dann ist sie auf eine Kooperation mit uns Linken angewiesen. Und wie will die Merz-Partei diese Misere, gibt es doch einen Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zum Umgang mit uns, lösen?

Dieses Problem wird Merz, genauso wie ein mieses CDU-Wahlergebnis, auf die Füße fallen, zumal die CDU auf Bundesebene auf die 20%-Marke zusteuert. Und diese Unbeliebtheit hat Merz mit seiner Politik als Bundeskanzler zu verantworten.

Nun hat sich Merz aus seinem Urlaub zurückgemeldet und ist der Meinung, im Herbst wird sich die Situation für die CDU verbessern. Wie ihm das gelingen will, bleibt sein Geheimnis. Auf alle Fälle haben ihm drei Ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten in Fragen seiner Rentenpolitik schon mal die Gefolgschaft verweigert.