Langjährige soziale Arbeit und Stadtentwicklung – Christin Willnat auf Wahlkreisbesuch in Kyritz

Christian Richter

Seit 1993 kümmert sich der Ostprignitz-Jugend e.V. nun schon um die Belange von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. Damals war die Aufgabe, neue, verlässliche Strukturen für Kinder und Jugendliche in Kyritz zu schaffen. Heute ist der Verein eine etablierte Anlaufstelle mit modernen Freizeit- und Beratungsangeboten. Nach einer längeren Bauphase kann die Arbeit in den renovierten Räumen wieder aufgenommen werden. Auch wenn die Bauphase anspruchsvoll war und nicht alles zur Zufriedenheit der Mitarbeiter verlief, ist man froh, dass es nun im „Gelben Gewölbe“ weitergeht. Das Gespräch mit den Mitarbeitern Rita und Anja Büchner und Alexander Blocks machte der Abgeordneten die Probleme freier Träger deutlich. „Wir müssen uns auf die immer kürzeren Förderperioden einstellen. Ist ein Projekt finanziert, müssen wir schon das nächste planen, um weiter arbeiten zu können.“ So Rita Büchner, Geschäftsführerin des Vereins. Christin Willnat erklärte sich bereit den Verein weiter zu unterstützen, so mit Sachmitteln, Einladungen von Jugendgruppen in den Bundestag und als Festrednerin bei der Jugendweihe, die in der Region vom Ostprignitz Jugend e.V. organisiert wird.

Der nächste Termin führte die Abgeordnete ins Rathaus, wo sie von Bürgermeisterin Frau Görke und der Bauamtsleiterin Frau Füllgraf begrüßt wurde. Nach einer kurzen Gesprächsrunde ging es zu einer Besichtigung der Klosterbaustelle. Im Klausurflügel des ehemaligen Franziskanerklosters, der ehemaligen Brennerei und weiteren angrenzenden Gebäuden entsteht ein neues Kultur- und Bildungszentrum für die Stadt Kyritz. Hier ist die Bibliothek untergebracht, die bereits die Arbeit aufgenommen hat. Hinzu kommt das Neue Museum mit Museumsshop und Kaffeelounge, Veranstaltungsräume im neu entstandenen Gebäude und eine Kunstschule ist geplant. Auch der ehemalige Klostergarten soll weiter genutzt werden. Christin Willnat war sehr beeindruckt von den Bauvorhaben. „Kyritz kann sich glücklich schätzen, bei Fertigstellung im Oktober 2028 ein neues Kulturviertel zu besitzen,“ so die Abgeordnete.

Den Abschluss des Kyritz Besuchs bildete die neu eröffnete Kita Kunterbunt. Leiterin Frau Waap führte die Gäste durch die am 12. September feierlich eröffnete Einrichtung. Nach vielen Jahren intensiver Planungen, Abstimmungen und schließlich einer 2,5 Jahre dauernden Bauphase ist ein freundliches Haus für Kinder – mit hellen, großzügigen Räumen, Mensa, diversen Spielmöglichkeiten und attraktiven Außenanlagen entstanden. Mit der geplanten Öffnung der Mensa auch für Publikum von außen, ist ein großer Schritt der Aufwertung des Plattenbau-Gebietes Kyritz Nord entstanden. „Dies ist ein Beispiel, wie man mit Ausdauer und klugen Entscheidungen für die Menschen auch in problematischen Stadtgebieten einen Mehrwert schaffen kann“, so die Abgeordnete. „In Brandenburg-Hohenstücken ist uns das bisher nicht gelungen.“