Erklärung des Kreisvorstandes zur Landratswahl

Kreisvorstand Die Linke OPR

„Der erste Wahlgang der Landratswahl liegt hinter uns. Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die ihre Stimme für Thomas Kresse abgegeben haben. Ebenso danken wir Thomas Kresse und allen Unterstützerinnen und Unterstützern für einen engagierten, sachlichen und bürgernahen Wahlkampf.

Mit 23,9 Prozent der Stimmen hat Thomas Kresse fast ein Viertel der Wählerinnen und Wähler überzeugt. Dieses Ergebnis zeigt: Viele Menschen in Ostprignitz-Ruppin wünschen sich Veränderung für ein besseres Miteinander in der kommunalen Familie, mehr Bürgernähe und neue Impulse für unseren Landkreis.

Unsere Entscheidung, Thomas Kresse zu unterstützen, war deshalb richtig. Er hat Themen angesprochen, die viele Bürgerinnen und Bürger bewegen: eine erreichbare Verwaltung, gute soziale Angebote, wirtschaftliche Entwicklung, starke Kommunen und ein offenes Ohr für die Menschen vor Ort.

Nun steht unser Landkreis vor einer Stichwahl. Unsere Haltung als Linke war und bleibt klar: Kandidaten einer gesichert rechtsextremen Partei wählt man nicht. Wir wollen keinen Landrat der Ausgrenzung und Spaltung, weil das keine Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit sind.

Gleichzeitig haben wir im Wahlkampf deutlich gemacht, dass wir nach 16 Jahren Amtszeit Veränderungsbedarf im Landkreis sehen. Diese inhaltlichen Positionen bleiben bestehen. Unsere Kritik war sachlich begründet und bleibt auch mit dem Ergebnis des ersten Wahlgangs gültig.

Wir rufen deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf: Gehen Sie zur Stichwahl. Treffen Sie eine demokratische Entscheidung für die Zukunft unseres Landkreises.

Die Linke OPR wird auch weiterhin für ihre eigenen Inhalte stehen: für soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt, starke Kommunen und eine Politik, die Menschen in den Mittelpunkt stellt – egal, wo sie geboren wurden, woran sie glauben oder wen sie lieben.

Klare Haltung gegen rechts. Klarer Einsatz für OPR.“