Ein Versprechen der Menschheit an sich selbst
World Child Forum kämpft dafür, dass alle Kinder dieser Welt den Friedensnobelpreis 2026 bekommen. Bis zum 31. Januar kann man noch mitmachen.
Was wäre, wenn alle Kinder den Friedensnobelpreis bekämen? Diese Frage stellte das World Child Forum und richtete am Weltkindertag 2025 einen außergewöhnlichen Appell an die Weltöffentlichkeit: 2026 sollen alle Kinder der Erde gemeinsam mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet werden. Nicht ein einzelnes Kind, nicht ein Symbol. Sondern alle. Die zwei Milliarden Kinder, die auf dieser Erde leben.
Bis zum 31. Januar 2026 will das Forum deshalb eine weltweite Allianz aufbauen, um diese Nominierung einzureichen. Dafür braucht es viele viele Stimmen.
„Als Alfred Nobel 1895 den Friedenspreis stiftete,“ so heißt es auf der Homepage des World Child Forums, „tat er dies aus Reue über die zerstörerische Kraft seines Dynamits. Er hoffte, die Menschheit könne lernen, Konflikte friedlich zu lösen.“ Jede Entwicklung sei zweischneidig – und werfe damit eine zentrale Frage auf: Nach welchen Werten gestalten wir unsere gemeinsame Zukunft? „Und für und mit wem sollten wir diese Antworten besser finden können als mit den weltweit zwei Milliarden Menschen im Alter unter 18 Jahren. Die Kinder dieser Welt!“ sagt das World Child Forum. Die Kinder seien keine homogene Gruppe. Sie sprechen verschiedene Sprachen, leben in unterschiedlichen Kulturen, haben mannigfaltige Träume und Sorgen. Aber in dieser Vielfalt seien die Kinder ein perfekter Maßstab.
„Der Friedensnobelpreis für alle Kinder würde diese Realität anerkennen“, heißt es zur Begründung weiter. „Kinder sind natürliche Friedensstifter. Sie suchen nicht den Konflikt. Man kann Kinder in den Krieg schicken, aber sie brechen ihn nicht vom Zaun. Wer das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt seiner Handlungen stellt, wird immer Frieden stiften.
Denn das ist es, was Kinder brauchen. Eine friedliche Welt, in der sie wachsen und sich entwickeln können. Im Krieg sind sie stets die ersten, die leiden. Und zugleich die ersten, die wieder Hoffnung spenden in dem Moment, wenn Konflikte enden. Weil man durch sie wieder eine Zukunft sieht, sich für sie der Wiederaufbau lohnt und sie es sind, die es künftig besser machen und versöhnen werden.“ Der Friedensnobelpreis für alle Kinder wäre keine romantische Verklärung. Er wäre keine Auszeichnung für Geleistetes. „Er wäre ein Versprechen der Menschheit an sich selbst – und der Beginn, es einzulösen.“
Mehr dazu auf:
https://nobelprize.worldchildforum.org/de/initiative


