Ein schwerer Einschnitt für die ländliche Gesundheitsversorgung: Die Region um Wittstock wird allein gelassen

Christian Richter

Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum steht vor dem Aus. Mit Entsetzen und Unverständnis reagieren die Menschen in der Region Wittstock auf die jüngsten Entwicklungen. Das geplante Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Wittstock, das als Ersatz für das im Dezember schließende Krankenhaus dienen sollte, ist gefährdet, da die Kassenärztliche Vereinigung keine zusätzlichen Facharztstellen zur Verfügung stellen kann.

Christin Willnat erklärt: „Die Schließung des Wittstocker Krankenhauses ist schon ein schwerer Schlag für die Region. Wenn nun auch das versprochene MVZ nicht kommt, wird die gesundheitliche Versorgung in der Region noch w

Die medizinische Versorgung im ländlichen Raum steht vor dem Aus. Mit Entsetzen und Unverständnis reagieren die Menschen in der Region Wittstock auf die jüngsten Entwicklungen. Das geplante Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) in Wittstock, das als Ersatz für das im Dezember schließende Krankenhaus dienen sollte, ist gefährdet, da die Kassenärztliche Vereinigung keine zusätzlichen Facharztstellen zur Verfügung stellen kann.

Christin Willnat erklärt: „Die Schließung des Wittstocker Krankenhauses ist schon ein schwerer Schlag für die Region. Wenn nun auch das versprochene MVZ nicht kommt, wird die gesundheitliche Versorgung in der Region noch weiter zurückgeworfen. Leidtragende sind wie immer die Patientinnen und Patienten, die ohnehin schon mit weiten Wegen und fehlender Infrastruktur zu kämpfen haben. Hier muss unbedingt gegengesteuert werden!“

Willnat sieht die Bundesregierung in der Pflicht, die mit dem im Juli verabschiedeten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz die Krise weiter verschärft hat.

„Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz wirkt wie ein reines Kürzungsprogramm. Wenn im ländlichen Raum die stationäre Versorgung wegbricht, kann man nicht mit Kürzungen bei der ambulanten Versorgung reagieren. Die Bundesregierung zeigt einmal mehr, wie sie an der Realität vorbeiregiert.“

 

Christian Richter

Wahlkreismitarbeiter OPR/PR